Von heute auf morgen kann alles anders sein – wir wissen nicht, was uns die Zukunft bringt. Ein Unfall, eine Krankheit oder sonstige Schicksalsschläge ereignen sich, ein Zurück ins alte Leben wird verunmöglicht und es muss nach neuen Wegen gesucht werden.
Als Betrieb erachten wir es nebst anderen Aspekten auch als unsere zentrale Aufgabe und Verpflichtung, wo immer möglich einen unterstützenden Beitrag zu leisten. Unser Ziel ist es, in Not geratene Menschen im Rahmen der beruflichen Wiedereingliederung bestmöglich zu unterstützen.
Ich wurde in meiner Funktion als Geschäftsführer unlängst gefragt, was mir denn mein Engagement bezüglich beruflicher Integration bringt oder was ich anderen Arbeitgebern raten würde, weshalb sich ein solcher Einsatz für sie lohnen könnte. Ich konnte nicht gleich eine passende Antwort geben, da ich mit meinem sozialen Engagement keine bewussten Absichten verfolge. Spontan sagte ich also, meiner Grundeinstellung folgend:
„Gebt, und es wird euch gegeben werden. Nach meiner persönlichen Erfahrung verhält es sich so, dass wenn man von Herzen und bedingungslos gibt, meist mindestens so viel zurückkommt, wie man gegeben hat – im positiven wie im negativen Sinne. Wir alle wissen nicht, was morgen ist, und sind vielleicht auch einmal auf Hilfe und Unterstützung angewiesen.“
Diese Frage ist mir bis heute nicht aus dem Kopf gegangen und ich wüsste immer noch keine bessere Antwort, ausser dass ich es eben auch als Pflicht eines jeden Unternehmens erachte, der Gesellschaft etwas zurückzugeben.
In jedem Fall kann ich aus vielen persönlichen Erfahrungen weitergeben, dass natürlich nicht jede Integration erfolgreich ist und manchmal wieder ein Schritt rückwärts gemacht werden muss, damit zwei vorwärts erfolgen können. Ist die berufliche Wiedereingliederung jedoch erfolgreich, gehören diese Menschen meist zu den dankbarsten und zuverlässigsten Mitarbeitenden. Sie geben ihre Dankbarkeit dem Unternehmen gegenüber in Form von Zuverlässigkeit, Einsatz, Motivation und vielen weiteren positiven Eigenschaften zurück – nicht selten so stark, dass ich sie zum Zwecke des Selbstschutzes immer wieder ein bisschen bremsen muss.
Marcel Frank: Nach Aufbautraining/Integrationsmassnahmen (via VEBO/IV Bern) seit 3. April 2023 unbefristet fest angestellt.
Patrick Cammarata: Nach Aufbautraining/Integrationsmassnahmen (Stiftung Profil/IV Solothurn) und erfolgreicher SIZ-Weiterbildung seit 1. August 2025 unbefristet fest angestellt.
Patrick Fluri: Absolvierte vom 9. Oktober 2023 bis 31. Juli 2024 ein angepasstes Aufbautraining (Santis/IV Solothurn) im Rahmen seiner SIZ-Ausbildung.
Colin Graber: Erfolgreicher Abschluss der dreijährigen Lehre zum ICT-Fachmann EFZ (2024) nach Berufsvorbereitungsjahr.
Sophie Schärmeli: Startet nach dem Berufsvorbereitungsjahr (am BBZ Olten) am 1. August 2026 ihre dreijährige Lehre zur ICT-Fachfrau EFZ.
Joshua Peier: Startet nach dem einjährigen Brückenangebot (an der KSB Aarau) am 1. August 2026 seine dreijährige Lehre zum ICT-Fachmann EFZ.
Ali Rezaie: Startet am 1. August 2026 im Rahmen eines Praktikums sein Lehrvorbereitungsjahr plus (LVJ+ an der Scala, Aarau) mit Ziel ICT-Fachmann EFZ.
René Gloor: Seit 26. Mai 2026 im Team durch IV-Aufbautraining und Integrationsmassnahme.